Aktuelles

Projektleitung Heimspiel 2021

Nina Keel und Anna Vetsch sind die Projektleiterinnen des Heimspiels 2021.

Das dreijährlich durchgeführte «Heimspiel» ist ein gut etabliertes, die Ländergrenzen überschreitendes Ausstellungsformat. Es gibt Einblick in das aktuelle regionale Schaffen im Bereich der bildenden Kunst. Am Heimspiel 2021 können Künstler*innen aus Vorarlberg und Liechtenstein sowie aus den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden, St.Gallen, Thurgau und Glarus teilnehmen. 

Die Ausstellungen finden von Freitag, 10. Dezember 2021 bis zum Sonntag, 30. Januar 2022 im Kunsthaus Glarus, dem Kunstmuseum St.Gallen, der Kunst Halle Sankt Gallen, in der Kunsthalle Appenzell und im Kunstraum Dornbirn statt.

www.heimspiel.tv

Holzarchitektur im Bregenzerwald

Architekturreise

Im Bregenzerwald unweit der Schweizer Grenze sind nicht nur Einfamilienhäuser, Kappellen oder Bushaltestellen aus Holz. Auch Supermärkte und Fabrikationsbauten haben das nachhaltige einheimische Baumaterial für sich entdeckt. Seit den 1960er Jahren wird die Holzbautradition neu gedacht. In engem Austausch zwischen Handwerker*innen, Architekt*innen und Bauherr*innen sind wegweisende moderne Bauten entstanden. 

Die eineinhalbtägige Architour führt von Hittisau über Bizau (Kindergarten von Bernardo Bader) nach Andelsbuch (Werkraum von Peter Zumthor). Ein Schwerpunkt liegt auf Krumbach, wo 2014 zusammen mit lokalen Handwerker*innen sieben Busstopps von internationalen Architekturbüros errichtet wurden. In Krumbach ist der Bushalt schon mal in einem nach drei Seiten geöffneten Turm untergebracht – oder in einer Kombination mit einer Tribüne.

Auftraggeber: privat, geplant für Herbst 2021

Der Linsebühl-Bau in Seide

Foulards zum zentralen St.Galler Bau der 1930er Jahre

Martin Leuthold präsentiert Foulards zum Linsebühl-Bau

Apéro und Verkauf der limitierten Edition:
Samstag, 15. August, 16-18 Uhr
Linsebühlstrasse 25, St.Gallen


Die Künstlerin Siegrun Appelt hat 2019-2020 wiederholt in Innenräumen des Linsebühl-Baus fotografiert. Ihre Aufnahmen zeigen sogenannt leere Blicke auf die Architektur – verschiedenste Fragmente, aber nie ganze Räume lassen sich erkennen: Originale Materialien und Bauelemente wie Treppengeländer, Wandleisten aus Holz oder Lichtschalter tauchen auf, ebenso spätere Materialien wie Fliesen aus den 1960er Jahren und Gebrauchsspuren von Bewohner*innen. 

Der Textildesigner Martin Leuthold hat mit den Fotografien von Appelt verschiedene Collagen geschaffen und diese auf Seide gedruckt. Erhältlich sind die für DIE MODERNE IM KLEINEN entstandenen Foulards via mail_at_ninakeel.com.

Die Foulards geben Einblicke ins Innere des Linsebühl-Baus, dem zentralen Gebäude der 1930er Jahre in St.Gallen. Im Juni/Juli 2020 fand hier die Ausstellung DIE MODERNE IM KLEINEN statt.

Link zu den erhältlichen Foulards

Pressestimmen
Annabelle, 4/2020
Hochparterre, 8. Januar 2020