Aktuelles

ESPACE NINA KEEL

Demnächst

Der ESPACE NINA KEEL ist ein neuer Ausstellungsraum für zeitgenössische Positionen der Architektur und Kunst an der Linsebühlstrasse 25 in St.Gallen. Situiert im 1930-1933 errichteten Linsebühl-Bau des Architekten Moritz Hauser, ermöglichen die Ausstellungen das Nachdenken über und Abtauchen in Andernorts.

Call for Entries: FRAUEN BAUEN!

Ab jetzt bis 21. März

Der ESPACE NINA KEEL gibt Architektinnen und Innenarchitektinnen mit Bezug zur Ostschweiz über die Sommermonate eine Plattform, um einen experimentellen oder utopischen Raum auf Zeit zu schaffen. Skizziere deine Idee für eine raumgreifende Installation auf max. 3 A4-Seiten (Plan und Text, inkl. prov. Kosten) und schicke das PDF bis zum 21. März an mail_at_ninakeel.com.

Hintergrund


Der ESPACE NINA KEEL ist ein neuer Ausstellungsraum für zeitgenössische Positionen der Architektur und Kunst an der Linsebühlstrasse 25 in St.Gallen. Er ist Teil der Pilotphase des Büro für Baukultur (@Zeughaus Teufen), die mit dem mehrteiligen Projekt FRAUEN BAUEN! über das Jahr 2021 einen konzentrierten Blick auf Frauen in der Architektur richtet. 

Kriterien und Auswahl


Der Open Call richtet sich an alle Architektinnen mit Bezug zur Ostschweiz, egal ob pensioniert, angestellt, ein eigenes Büro leitend oder in Ausbildung. Gesucht sind Ideen für immersive Räume, wobei das Vage, Prozesshafte genauso interessiert wie Elaboriertes. 

Das Büro für Baukultur wählt aus den eingesandten Bewerbungen drei Ideen aus, die zwischen Mai und August 2021 während je einem Monat im ESPACE NINA KEEL präsentiert werden. Die drei Ausstellungen sollen das Nachdenken über und Abtauchen in Andernorts ermöglichen. Pro Ausstellung steht ein Pauschalbetrag von 1000 Fr. zur Verfügung.

Dem Open Call sind ein Grundriss und Fotos des ESPACE NINA KEEL beigelegt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen,
Nina Keel, Rebekka Ray, Ueli Vogt


BÜRO FÜR BAUKULTUR – Pilotjahr FRAUEN BAUEN!

2021 geht das BÜRO FÜR BAUKULTUR (BfB) mit dem Projekt FRAUEN BAUEN! in eine einjährige Pilotphase. Die Initiator*innen Rebekka Ray, Nina Keel und Ueli Vogt schaffen und erproben verschiedene neue Formate der Baukultur-Vermittlung und nehmen bestehende Angebote wie das Sommercamp Architektur für Jugendliche wieder auf. Vor dem Hintergrund des Jubiläumsjahrs des Schweizer Frauenstimmrechts widmet sich das BfB mit dem Projekt FRAUEN BAUEN! dem Architekturschaffen von Frauen. Im Fokus stehen Ostschweizer Bauten, die von Architektinnen oder Bauherrinnen errichtet wurden und werden, sowie die Aneignung von städtischen Räumen durch Frauen. Damit will das BfB einen konzentrierten Blick auf Frauen in der Architektur richten.

Geplant sind mehrere Veranstaltungen im öffentlichen Raum, das Sommercamp Architektur für Jugendliche sowie FRAU ARCHITEKT, eine vom ZAZ (Zentrum für Architektur Zürich) konzipierte Ausstellung, die teilweise übernommen und adaptiert wird. Das Pilotjahr des Büro für Baukultur findet im Architektur Forum Ostschweiz, im Zeughaus Teufen und im ESPACE NINA KEEL statt.

Das BÜRO FÜR BAUKULTUR (BfB) ist ein Gefäss innerhalb des Zeughaus Teufen. Im Zentrum der Tätigkeiten des BfB steht die Vermittlung von Baukultur in der Ostschweiz. Das BfB richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, es fördert und differenziert den Diskurs über Baukultur. 


Mit grossem Dank für die Unterstützung des Pilotjahres FRAUEN BAUEN!: 

Projektleitung Heimspiel 2021

Nina Keel und Anna Vetsch sind die Projektleiterinnen des Heimspiels 2021.

Das dreijährlich durchgeführte «Heimspiel» ist ein gut etabliertes, die Ländergrenzen überschreitendes Ausstellungsformat. Es gibt Einblick in das aktuelle regionale Schaffen im Bereich der bildenden Kunst. Am Heimspiel 2021 können Künstler*innen aus Vorarlberg und Liechtenstein sowie aus den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden, St.Gallen, Thurgau und Glarus teilnehmen. 

Die Ausstellungen finden von Freitag, 10. Dezember 2021 bis zum Sonntag, 30. Januar 2022 im Kunsthaus Glarus, dem Kunstmuseum St.Gallen, der Kunst Halle Sankt Gallen, in der Kunsthalle Appenzell und im Kunstraum Dornbirn statt.

www.heimspiel.tv

Holzarchitektur im Bregenzerwald

Architekturreise

Im Bregenzerwald unweit der Schweizer Grenze sind nicht nur Einfamilienhäuser, Kappellen oder Bushaltestellen aus Holz. Auch Supermärkte und Fabrikationsbauten haben das nachhaltige einheimische Baumaterial für sich entdeckt. Seit den 1960er Jahren wird die Holzbautradition neu gedacht. In engem Austausch zwischen Handwerker*innen, Architekt*innen und Bauherr*innen sind wegweisende moderne Bauten entstanden. 

Die eineinhalbtägige Architour führt von Hittisau über Bizau (Kindergarten von Bernardo Bader) nach Andelsbuch (Werkraum von Peter Zumthor). Ein Schwerpunkt liegt auf Krumbach, wo 2014 zusammen mit lokalen Handwerker*innen sieben Busstopps von internationalen Architekturbüros errichtet wurden. In Krumbach ist der Bushalt schon mal in einem nach drei Seiten geöffneten Turm untergebracht – oder in einer Kombination mit einer Tribüne.

Auftraggeber: privat, geplant für Herbst 2021