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Der Linsebühl-Bau – Ein Hauch von Grossstadt

Stadtführung

Der Linsebühl-Bau, 1930-1933 von Moritz Hauser erbaut, steht für eine umfangreiche Vorstadtsanierung, die städtisch unterstützt war und dem Automobilverkehr zugute kam. Der Gebäudekomplex ist von zwei Strassen erschlossen und umfasst bis heute einen Mix an Nutzungen, wodurch er eine kleine Stadt in der Stadt darstellt. Mit kubischen Formen, weissem Verputz, Flachdach sowie über Eck verlaufenden Fenstern verfügt er über einige stilistische Merkmale des Neuen Bauens. Der Rundgang um den Gebäudekomplex zeigt, wie sehr er das von Handwerksbetrieben geprägte Quartier veränderte. Der Linsebühl-Bau verlieh ihm einen Hauch moderner Grossstadt und ebnete dem City-Park (1956), zwei Zeilenbauten, den Weg.

Die Führung um den Linsebühl-Bau, das Herz der St.Galler Moderne, fand erstmals im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals 2020 statt.


Auftraggeber: Denkmalpflege Stadt St.Gallen (Europäische Tage des Denkmals)
Treffpunkt: Linsebühl-Bau, Lämmlisbrunnenstrasse 22
Samstag, 12. September, 11 Uhr, ca. 1 Stunde